Linienbusverkehre im Landkreis Holzminden

Bei einem Pressetermin wurden gestern die Ergebnisse der EU-weiten Ausschhreibung der Linienbusverkehre im Landkreis Holzminden vorgestellt.

ZVSN Verbandsgeschäftsführer Michael Frömming, Leiter Dezernat II Ralf Buberti, Landrat Michael Schünemann, ZVSN-Marketing Ute Reuter-Tonn.

Mit der Übertragung der Aufgabenträgerschaft für den straßengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch den Landkreis Holzminden auf den Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) zu Beginn des Jahres 2020 sind auch die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Verkehrsleistungen gestartet. Außerdem wurden zwischenzeitlich die beiden Nahverkehrspläne (NVP) von Landkreis und ZVSN zu einem gemeinsamen NVP zusammengeführt. Darin sind die Zielvorgaben und Qualitätsstandards für den ÖPNV im gesamten Verbandsgebiet definiert. Mit dem Ergebnis aus beidem, dass das Angebot im Landkreis Holzminden künftig an vielen Stellen ausgeweitet wird. Neben der schon seit langem im Kreisgebiet verlässlich aktiven RBB wird ein Teilgebiet im Südkreis künftig durch eine Bietergemeinschaft lokaler Busunternehmen betrieben. Die die beiden Bahnhöfe in Holzminden und Kreiensen direkt verbindende Landesbuslinie dagegen wird eingestellt.

Einsatz moderner Fahrzeuge im neuen Design: Die Fahrzeugvorgaben orientieren sich an den aktuellen Standards: So werden ab Betriebsaufnahme ausschließlich Niederflurfahrzeuge bzw. sog. Low Entry-Busse (mit anteilig Niederflur) zum Einsatz kommen, die u.a. mit dynamischer Haltestellenanzeige und Rückfahrkamera ausgerüstet sind.
Die RBB will auf ihren Linien bereits ab Betriebsstart ausschließlich Busse der höchsten Fahrzeugkategorie A einsetzen.

Die Busse müssen spätestens ab Dezember 2024 zusätzlich auch mit einem kostenlosen WLAN-Zugang für die Fahrgäste ausgerüstet sein und im Fahrzeug Echtzeitinformationen bereitstellen, z.B. über Monitore.

Erstmals kommen im Landkreis Holzminden auch Gelenkbusse zum Einsatz, die insbesondere in den Verkehrsspitzen für Entlastung sorgen werden, und alle Busse werden spätestens nach der Übergangsfrist ab Ende 2024 erstmalig im neuen Fahrzeugaußendesign des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen (VSN) gehalten.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier.

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